„Manchmal muss man das Ufer aus den Augen verlieren, um zu sehen, wohin einen der Strom trägt.“

Es sind nicht immer die großen Ereignisse, die unser Leben bereichern. Oft sind es die kleinen Begegnungen, die uns berühren, wenn wir uns treiben lassen und bereit sind, genau hinzusehen. Meistens fließt das Leben gleichmäßig dahin, manchmal träge, in großen ruhigen Schleifen. Man treibt dahin, gewöhnt sich ans immer gleiche Ufer. Dazwischen ein paar Stromschnellen, kurzer Aufruhr, dann wieder Stille. Und dann, selten genug, kommt ein Moment wie ein Wasserfall – unaufhaltsam, und für einen Augenblick 
bricht die ganze Wucht des Lebens hindurch.

Drift’Logs ist mein Logbuch für besondere Momente und Geschichten, die das Leben selbst schreibt. 

Es ist kein Reiseführer und will nichts verkaufen – keine Hotels, keine Restaurants, keine Attraktionen. Nur Augenblicke, die unangekündigt auftauchen, und die Gedanken die bleiben. Das Besondere liegt selten dort, wo wir danach suchen.
Sondern dort, wo wir stillwerden und hinschauen. Vielleicht findest du hier nicht nur Orte,
sondern eine neue Art, die Welt zu sehen. Im ruhigen Fließen genauso
wie im Moment, 
in dem sie plötzlich in die Tiefe stürzt.
Willkommen bei DRIFT’LOGS.

#LOGS

Pyramiden

#LOG2
Pyramiden, eine Zeitkapsel im Eis

Pyramiden ist eine verlassene sowjetische Bergbaustadt in Spitzbergen, schockgefroren am Fuße eines pyramidenförmigen Berges. Zwischen verwaister Kantine, Theater und Schwimmhalle berührt vor allem der Kindergarten: Dort schufen Kinder aus bunten Kabelresten filigrane Naturmosaike – ein kraftvolles Zeugnis menschlicher Fantasie und Lebensfreude inmitten des ewigen Eises.

Pazifik

#LOG3
Morgens halb 10 auf dem Pazifik

Ein Schnuppertauchgang am Hausriff entfacht die Leidenschaft für die Unterwasserwelt und führt spontan zum Tauchschein. Statt Hitze auf dem Motorrad folgt pure Faszination: Spektakuläre Steilwände, Meeresschildkröten und ein gigantischer Makrelenschwarm bei Balicasag gipfeln in einer unvergesslichen, Begegnung mit majestätischen Walhaien vor Oslob.

#LOG4
Zwischen Gebet und Vergänglichkeit


Kathmandu, zwei Gesichter: Morgens am Ufer des Bagmati sehe ich zum ersten Mal einen Menschen brennen und verstehe, warum Hindus sich genau das wünschen. Abends zünde ich in Boudhanath eine Butterlampe an, während tausend andere um mich herum leuchten. Zwischen Feuer und Licht liegt eine Lektion über Vergänglichkeit.

Blutmond

#LOG5
Auf den Schwingen der Nacht: unser Roadtrip zu Dracula 

Auf den Spuren Draculas, durch Prag, vorbei an 40.000 Totenschädeln in einer Knochenkapelle, über nebelverhangene Karpatengipfel bis zu Vlads echter Festungsruine. Zwischen Souvenirkitsch in Bran und ehrfürchtiger Stille
in Poenari fanden wir den wahren Mythos - und ließen die Reise unerwartet ausklingen. Mit Rockmusik vor jahrhundertealten Wehrmauern.

#LOG6
Mission Bell

Eine stürmische Fahrt über die Nordsee führt mich als jungen Matrosen zur Übergabe einer Glocke aus dem Wrack der 1919 versenkten Karlsruhe. Die Mission wird zu einer Begegnung mit Geschichte, Erinnerung und Versöhnung und zeigt, dass aus Feinden Freunde werden können und Frieden jede Generation neu bewahren muss.

#LOG7
Der längste Tag

Zu meinem 50. Geburtstag reiste ich der Mitternachtssonne entgegen. Zwischen Hovdens rauer Küste, einem unvergesslichen Heilbutt und stillen Momenten auf einem Felsen wurde mir klar: Unsere Zeit können wir nicht verlängern, aber wir können ihr mehr Leben schenken. Dort fasste ich den Entschluss, mein Leben zu verändern.

#LOG 1 - Cleo & Me

Cleo und ich lernten uns bei einem Spaziergang am Ufer des Jenny Lake im Grand Teton Nationalpark Wyoming USA kennen. Eine Sphinx-Motte wurde für mich zum Symbol dafür, dass die Welt ihre schönsten Geschichten oft dort erzählt, wo wir sie nicht suchen. Seitdem erinnert mich Cleo daran, aufmerksam zu bleiben und auch den kleinen Dingen Bedeutung zu schenken.

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